Gute erste Hälfte, schwaches Finish

16. April 2026
"

lesen

Die Damen von Basketball Lesum/Vegesack (BLV) werden die Saison in der Landesliga 2 im gesicherten Mittelfeld abschließen. Soviel steht nach dem drittletzten Saisonspiel der Schützlinge von BLV-Headcoach Ilker Eryigit fest. Gegen den neuen Tabellenzweiten und jetzt wieder Meisterschaftsanwärter TSV Quakenbrück II unterlagen die Nordbremerinnen zu Hause nach guter erster Halbzeit mit 57:70 (35:35). Sie weisen jetzt die ausgeglichene Bilanz von sieben Siegen und sieben Niederlagen auf und belegen den fünften Tabellenplatz.

Personell waren die Gastgeberinnen mit zehn verfügbaren Spielerinnen in ihrem vorletzten Heimspiel gut aufgestellt. Sie starteten sehr schnell in die Partie und legten auch eine gute Trefferquote an den Tag. „Das erste Viertel haben wir mit einem guten Ergebnis von 21:11 für uns abgeschlossen, im zweiten Viertel stockte dann leider unser Offensivsystem“, berichtete BLV-Trainer Ilker Eryigit. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause. Nach Wiederbeginn kamen die BLV-Damen offensiv nicht wieder in Tritt. Mit sieben Punkten Vorsprung (51:44) startete der TSV Quakenbrück in den Schlussabschnitt, in dem sich die stärker werdende Müdigkeit der Gastgeberinnen weiter bemerkbar machte. „Mit unseren Problemen im langsamen Angriff war die Niederlage letztlich dann für uns unvermeidlich“, bilanzierte Ilker Eryigit. Die besten Trefferquoten wiesen auf Seiten der Nordbremerinnen Anna-Lucia Hanisch (21), Svanja Kuhnke (14) sowie Hilke Ammenwerth (10) auf. Für die beiden noch ausstehenden Partien blickt der BLV-Coach Ilker Eryigit weiter optimistisch nach vorn. Gegen den sieg- und punktlosen Tabellenletzten 1. BC Bremerhaven soll am kommenden Sonntag um 11.30 Uhr in der Halle Heisterbusch ein positiver Heimabschluss gefeiert werden. Genau eine Woche später (26. April, 14 Uhr) geht es dann noch auswärts zum Tabellendritten TV Falkenberg.

Basketball Lesum/Vegesack: Ammenwerth, Breazu, Edobor, Gerken, Hanisch, Israel, Koopmann, Kuhnke, Maaß, Vogel.

Quelle: Weser-Kurier, Die Norddeutsche, Marc Gogoll, 16.04.2026

Aus dem Vereinsleben